Nach den Strapazen der langen Autoreise sind nun Kinder, Betreuerinnen, Co-Skipper und Skipper müde und holen den vielleicht während der letzten aufregenden Tagen zu kurz gekommenen Schlaf nach. Die Friedensflotte 2009 war ein aufregendes Erlebnis, das bei allen Beteiligten noch einige Zeit nachklingen wird!
Alle gut nach Hause gekommen!
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Unterwegs nach Wien
Alle halfen zusammen, um das Schiff für die Übergabe klar und sauber zu machen. Bereits um acht Uhr standen unsere Kinder und Betreuerinnen bereit für die Abfahrt mit dem gemeinschaftlichen Reisebus, während Co-Skipper und Skipper noch die letzten Brösel und ausgelaufenen Milchpackerl aus den Kisten entfernten. Unsere Flagge, die sich während des starken Windes der letzten Nacht arg vertörnt hatte, konnten wir sicherstellen. Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung und der Schiffsübergabe ohne Beanstandung, befindet sich auch unser Begleitfahrzeug auf der Autobahn Richtung Norden.
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Letzte Etappe unter Segel!
Die Fahrt von Zut um die Nordhälfte von Ugljan nach Preko zur Tankstelle konnten wir komplett unter Segel durchführen, was nicht nur bei den Chefseglern unter uns zur guten Stimmung beitrug. Nach fast 30 Segelmeilen liefen wir mit vollem Tank in Sukosan ein und genossen an abschließendes Abendessen mit Livemusik bei Tomislav mit unseren Freunden von der Klosterneuburger Friedensflotte und vielen anderen. Schon geht es ab ins Bett, denn die Abfahrt ist bereits für acht Uhr geplant.
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Kurs Richtung Heimat
Zur Zeit verbringen wir einen gemütlichen Vormittag auf Zut, wo unsere tapferen Taucher versuchen, den über Bord gegangenen Bootskübel wieder an Land zu bringen. Langsam löst sich auch diese Teilgruppe der Friedensflotte auf, und die Kapitäne setzen Kurs in Richtung ihrer Heimathäfen.
Gegen Mittag werden auch wir Richtung Sukosan aufbrechen. Bis wir dort ankommen, erwarten uns noch 4-5 Stunden Fahrt und ein Besuch bei der Bootstankstelle, wo dann alle Hände an Bord gebraucht werden.
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Badehose blieb zurück
Bis auf eine Badehose, die sich noch im Duschhaus befand, waren alle um acht Uhr ablegebereit für die Formationsfahrt der Flotte. Nur 90 Minuten später waren über einhundert Schiffe ausgelaufen und unter der Führung der “Gideon” bereit, gemeinsam den Pasmanski Kanal bis vor die Insel Vrgada Richtung Südosten zu befahren. Am Ende der Fahrt ließen wir unsere Mirno-More-Ballons in den Himmel steigen und bogen Richtung Südwesten zur Insel Zut ab, wo wir bis morgen früh Sonne, Wasser und Ćevapčići genießen werden.
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Nach Biograd mit Zwischenstopp
Schon am mittleren Vormittag verließen wir Zlarin und versteckten uns in einer ruhigen Bucht bei Murter, wo wir auf Tauchkurs gingen und so einige Souvenirs aus dem Wasser zogen. Unter Segel setzten wir nachmittags die Reise fort und kamen vor Biograd prompt in einen Stau, wo eine freundliche Dame des Organisationsteams die im Stau Stehenden immer wieder um Gelassenheit ersuchte. Nach rund 20 Minuten waren auch wir sicher im Hafen – gemeinsam mit bereits fast allen 107 Schiffen der Friedensflotte. Zwischen dem dringenden Gang zur warmen Dusche und der Stegparty ging sich gerade noch ein kurzes Abendessen aus – zufällig trafen wir auch liebe Kollegen vom Steirischen Jugendrotkreuz. An der Aktion “Friedensamulett” der “Salzburger Friedenflotte” konnten wir auch noch teilnehmen, bevor wir mit Vorfreude auf des morgige Friedensfest in die Federn sanken. Großes Lob gab es heute für unseren mutigen Schwimmer Ta und Ju, der einen ganzen Tag ohne Computerspiel auskam.
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Ahoi, Ihr Piraten!
Nach einer ruhigen Nacht mit ausgedehntem Schlaf im Bojenfeld von Kakan nahmen wir Kurs auf Vodice, da unsere Vorräte langsam zur Neige gingen – besonders, was Süßigkeiten und frisches Brot betraf.
Auf dem Weg dorthin setzten wir den einen oder anderen im Beiboot aus, was sichtlich nicht viel Unbehagen bereitete.
Nachmittags setzten wir die Segel und konnten gerade noch ein paar Schläge vor Zlarin machen, bevor wir pünktlich zum Spiel “Piraten der Kornaten” im Stadthafen einliefen.
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Nach dem ersten Segelsetzen: Abstecher nach Kakan
Idealen Wind hatten wir heute für unsere ersten Manöver unter Segel. Nach zwei Mann-Über-Bord-Übungen nahmen wir spontan Kurs auf das Bojenfeld bei Kakan und genossen das Wasser kurz vor Sonnenuntergang. Unsere Smutjes (Kat&Jul) und die Wachführerin (Tam) meisterten ihre ersten Dienste wirklich toll, so auch die verschiedenen Rudergänger und der Nagivator (Jus). Ein toller erster Tag auf See!
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Danke, Flottenleitung!

Büro der Flottenleitung
Gleich in der Früh stellte sich die Flottenleitung “Mirno More” als flexibles, kompetentes und vor allem herzliches Team heraus. Es half uns über einige organisatorische Hürden hinweg und ermöglichte uns so das problemlose Ablegen am späten Vormittag in Richtung Vodice. Gerade eben wird an Bord der Polaris hemmungslos am Mittagessen gearbeitet.
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Polaris problemlos übernommen
Bevor wir uns nach den Anstrengungen der Reise zum wohlverdienten Abendessen begeben konnten, mussten wir noch die Polaris übernehmen und unser Gepäck verstauen. Mit vereinten Kräften wurde der gesamte Inhalt des 1012er-VW-Bus, den uns das Wiener Rote Kreuz zum Transport des Gepäcks zur Verfügung gestellt hatte, in den verschiedenen Fächern der Polaris verstaut. Nach diesem abwechslungsreichen ersten Tag und dem langen Spaziergang zum Marina-Restaurant fielen uns bald die Augen zu.
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